Die deutsche Rentenkasse: Ein System am Abgrund – und die Politiker, die sich längst bedient haben

Es ist ein Bild, das sich in den Köpfen der Menschen festgebrannt hat: Ein Rentner, der mit 67 Jahren noch einmal im Supermarkt die Preise vergleicht, weil die Rente kaum zum Leben reicht. Ein Arbeitnehmer, der seit seinem 20. Lebensjahr Beiträge zahlt und am Ende feststellt, dass er sich mit 1.500 Euro im Monat über Wasser halten muss. Und daneben ein Politiker in teurem Anzug, der nach nur vier Jahren im Amt eine lebenslange Rente bezieht, die höher ist als das Durchschnittseinkommen eines deutschen Arbeitnehmers.

Die Realität der deutschen Rentenkasse im Jahr 2026 ist eine einzige Bankrotterklärung. Während die Politik über „Generationengerechtigkeit“ und „nachhaltige Finanzierung“ spricht, beschließt sie gleichzeitig eine weitere Erhöhung der eigenen Diäten – als gehöre das System der Selbstbedienung zum guten Ton. Die geplante Anpassung der Politikergehälter um 2,4 % ab 2026 ist dabei nur die Spitze eines Eisbergs aus Privilegien, Intransparenz und systematischer Umverteilung zu Lasten der Beitragszahler.

Doch wie konnte es so weit kommen? Warum müssen Arbeitnehmer jahrzehntelang schuften, um am Ende mit einer Rente zu kämpfen, die kaum zum Leben reicht – während Politiker bereits nach wenigen Jahren im Amt für den Rest ihres Lebens ausgesorgt haben? Und warum fließen die Gelder aus dem Rentenfonds immer wieder in andere Haushalte, statt den Menschen zugutekommen, die sie einbezahlt haben? Es ist Zeit, diese Ungerechtigkeiten beim Namen zu nennen – mit Fakten, Zahlen und einer klaren Forderung nach Veränderung.


Ein System unter Dauerstress

Die gesetzliche Rentenversicherung steht 2026 vor einer existenziellen Herausforderung. Trotz aller Reformen der vergangenen Jahrzehnte ist die Schere zwischen Einzahlern und Empfängern weiter auseinandergegangen. Die demografische Entwicklung – immer weniger Beitragszahler pro Rentner – hat die Finanzierung des Systems an seine Grenzen gebracht.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die durchschnittliche Rente beträgt heute gerade einmal 1.612 Euro brutto im Monat. Wer als Arbeitnehmer im deutschen Mittelstand – etwa als Ingenieur, Lehrer oder Facharbeiter – 3.750 Euro brutto verdient, muss sich damit abfinden, dass seine spätere Rente kaum die Hälfte seines letzten Einkommens ausmachen wird. Das Rentenniveau liegt bei nur noch 48,1 % des Durchschnittsentgelts. Um überhaupt Anspruch auf eine Rente zu haben, muss man heute 45 Beitragsjahre vorweisen können. Wer früher aufhört, muss mit Abschlägen leben, die seine Altersarmut noch verschärfen.

Doch das ist noch nicht alles: Die Inflation der letzten Jahre hat die Kaufkraft der Renten massiv reduziert. Eine Rente von 1.500 Euro im Jahr 2020 entspricht heute inflationsbereinigt nur noch etwa 1.300 Euro. Gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten weiter – von Mieten über Energie bis hin zu Lebensmitteln. Die Folge: Immer mehr Rentner sind auf Grundsicherung angewiesen, weil ihre Rente nicht zum Leben reicht. Aktuell erhalten bereits 12 % der Rentner diese staatliche Unterstützung, Tendenz steigend.

Die Finanzierungslücke der Rentenkasse beträgt mittlerweile 15 bis 20 Milliarden Euro pro Jahr. Der Bund muss diesen Betrag aus Steuermitteln zuschießen, um die Renten stabil zu halten. Doch während die Politik über Sparmaßnahmen und Reformen diskutiert, fließen gleichzeitig Milliarden aus dem Rententopf in andere Haushalte – für Wahlgeschenke, für politische Projekte oder einfach, um andere Löcher zu stopfen.


Die Diätenerhöhung: Warum die Politik sich selbst belohnt

Am 15. Mai 2026 hat der Deutsche Bundestag beschlossen, die Abgeordneten-Diäten um 2,4 % zu erhöhen. Damit steigt das monatliche Grundgehalt eines Bundestagsabgeordneten auf 12.100 Euro brutto. Die Erhöhung folgt dem automatischen Anpassungsmechanismus, der seit 2014 gilt und die Diäten an die laufende Inflation und Lohnentwicklung koppelt.

Auf den ersten Blick mag diese Erhöhung nach einer technischen Anpassung klingen – doch sie ist ein Skandal. Denn während die Politik über „Sparsamkeit“ und „Solidarität“ redet, erhöht sie ihre eigenen Bezüge in einer Zeit, in der die Rentenkasse chronisch unterfinanziert ist. Jede Erhöhung der Politikergehälter bedeutet mehr Steuereinnahmen – doch diese fließen nicht in die Rentenkasse, sondern in den allgemeinen Haushalt. Dort werden sie dann für andere Zwecke verwendet, während die Beitragszahler weiter schuften müssen.

Die Begründung der Politik ist immer dieselbe: Ohne angemessene Bezahlung könnten „qualifizierte Köpfe“ nicht gewonnen werden. Doch diese Argumentation ist längst widerlegt. Die meisten Abgeordneten kommen aus etablierten Parteien und haben oft bereits vor ihrer politischen Karriere gut bezahlte Jobs. Die Idee, dass jemand nur wegen der Diätenerhöhung in die Politik geht, ist absurd.

Hinzu kommt: Die automatische Anpassung der Diäten ist ein Mechanismus, den sich die Politiker selbst gegeben haben. Es gibt keine unabhängige Kontrolle, keine Bürgerbeteiligung, keine Rücksicht auf die wirtschaftliche Lage. Selbst in Krisenzeiten – etwa nach der Inflationswelle 2022/23 – wurden die Diäten erhöht. Es ist ein System der Selbstbedienung, das sich jeder demokratischen Legitimation entzieht.


Politikergehälter vs. Mittelstand: Eine unglaubliche Diskrepanz

Die Gehälter von Politikern sind nicht nur hoch – sie sind völlig realitätsfremd. Während ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im deutschen Mittelstand etwa 3.750 Euro brutto verdient, erhält ein Bundestagsabgeordneter 12.100 Euro – also mehr als das Dreifache.

Nehmen wir einen Polizisten, der täglich sein Leben riskiert: Er verdient etwa 3.400 Euro brutto. Ein Lehrer an einer Oberstufe kommt auf etwa 4.200 Euro. Ein Facharzt in der Allgemeinmedizin verdient rund 6.500 Euro. Ein IT-Spezialist in leitender Position bringt es auf etwa 5.900 Euro. Und daneben steht ein Politiker, der nach nur wenigen Jahren im Amt mehr verdient als diese Menschen in ihrem gesamten Berufsleben.

Doch das ist noch nicht alles: Politiker erhalten zusätzlich eine steuerfreie Aufwandsentschädigung von 4.800 Euro pro Monat, eine kostenlose Bahncard 100 im Wert von 4.500 Euro pro Jahr und Diäten für Mitarbeiter in Höhe von bis zu 15.000 Euro pro Jahr. Und das alles neben einem Grundgehalt, das bereits mehr als das Dreifache des Durchschnittsverdiensters beträgt.

Die Ironie der Situation ist kaum zu ertragen: Ein Polizist, der für unsere Sicherheit sorgt, verdient weniger als ein Hinterbänkler im Bundestag. Ein Lehrer, der unsere Kinder bildet, erhält nur ein Drittel des Gehalts eines Abgeordneten. Ein Facharzt, der jahrzehntelang studiert und gearbeitet hat, verdient nur etwa die Hälfte eines Politikers.

Doch die Privilegien hören hier nicht auf. Denn Politiker haben noch einen weiteren Vorteil: Sie sichern sich schon nach wenigen Jahren im Amt eine lebenslange Rente, die höher ist als die durchschnittliche Rente eines Arbeitnehmers.


Die goldenen Pensionen: Wie Politiker nach wenigen Jahren lebenslang ausgesorgt haben

Während Arbeitnehmer 45 Jahre in die Rentenkasse einzahlen müssen, um überhaupt Anspruch auf eine minimale Rente zu haben, erhalten Politiker bereits nach vier Jahren im Amt eine volle Altersversorgung.

Ein Politiker, der nur vier Jahre im Bundestag sitzt, erhält nach seinem Ausscheiden 403 Euro monatlich – bis an sein Lebensende. Wer acht Jahre im Amt ist, bekommt 875 Euro monatlich. Zum Vergleich: Ein Arbeitnehmer, der 45 Jahre Beiträge zahlt, erhält im Schnitt 1.612 Euro brutto – also nur etwa das Doppelte.

Die finanzielle Belastung für den Steuerzahler ist enorm: Die durchschnittlichen Pensionskosten pro ausscheidendem Abgeordneten betragen heute etwa 120.000 Euro über die gesamte Laufzeit der Rente. Insgesamt kostet das System der Politikerpensionen den Staat etwa 1,2 Milliarden Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Der gesamte Bundeszuschuss zur Rentenkasse beträgt etwa 120 Milliarden Euro pro Jahr.

Doch die Politik blockiert jede Reform. Selbst die Linke und die AfD, die sich sonst als Verfechter sozialer Gerechtigkeit präsentieren, fordern nur eine Aussetzung der Pensionen – nicht ihre Abschaffung. Die meisten Parteien verteidigen das System mit dem Argument, dass Politiker „mehr Verantwortung tragen“ und daher „angemessen“ versorgt werden müssten.

Doch diese Argumentation ist längst widerlegt. Die meisten Politiker wechseln nach wenigen Jahren in die Wirtschaft oder in Lobbyverbände – und erhalten dort oft noch höhere Gehälter. Die Idee, dass sie für ihre „Verantwortung“ eine lebenslange Rente brauchen, ist nichts weiter als eine dreiste Selbstbedienung.


Die permanente Schröpfung der Rentenkasse: Wohin fließen die Milliarden?

Die deutsche Rentenkasse ist kein System der Solidarität mehr – sie ist ein Selbstbedienungsladen für die Politik. Jahr für Jahr werden Milliarden aus dem Rententopf umgeleitet, um andere Haushalte zu finanzieren oder Wahlgeschenke zu machen.

Betrachten wir einige Beispiele aus den letzten Jahren:

  • 2020: Die Grundrente wurde aus der Rentenkasse finanziert – etwa 10 Milliarden Euro.
  • 2021: Die Mütterrente II kostete die Rentenkasse etwa 4 Milliarden Euro.
  • 2022: Der Inflationsausgleich für Rentner verschlang etwa 6 Milliarden Euro.
  • 2023: Die Corona-Hilfen für Rentner wurden ebenfalls aus dem Rententopf gezahlt – etwa 3 Milliarden Euro.
  • 2024: Die Rentenanpassung 2025 kostete etwa 2,5 Milliarden Euro.
  • 2025 und 2026: Allein die Diätenerhöhungen für Politiker belasten den Haushalt mit etwa 50 Millionen Euro pro Jahr – Gelder, die dann in anderen Haushalten fehlen.

Die Konsequenzen sind klar: Die Rentenkasse wird systematisch ausgeplündert. Jeder Euro, der umgeleitet wird, fehlt den Beitragszahlern. Die Politik nutzt die Rentenkasse als „Sparschwein“ – statt die Rente zu stabilisieren, werden Gelder für andere Projekte verwendet.

Die offiziellen Begründungen der Politik klingen dabei immer ähnlich: Die Grundrente entlaste Geringverdiener. Die Mütterrente sei eine soziale Errungenschaft. Die Diätenerhöhung sei steuerlich neutral.

Doch diese Argumente sind vorgeschoben. Die Grundrente wird aus der Rentenkasse finanziert – das Geld fehlt den Beitragszahlern. Die Mütterrente ist zwar sozial gerechtfertigt, doch ihre Finanzierung aus der Rentenkasse ist keine nachhaltige Lösung. Und die Diätenerhöhung führt zwar zu höheren Steuereinnahmen – doch diese fließen nicht in die Rentenkasse, sondern in den allgemeinen Haushalt.

Es ist ein System der Heuchelei: Die Politik spricht von Solidarität und Gerechtigkeit – und bedient sich gleichzeitig selbst.


Die Heuchelei der Politik: Wer spricht sich gegen die Erhöhung aus?

Während die meisten Bürger die Diätenerhöhung empört ablehnen, gibt es in der Politik nur halbherzige Kritik. Die meisten Parteien verteidigen das System – selbst wenn sie sich als „sozial“ oder „gerecht“ präsentieren.

Die AfD fordert zwar eine Aussetzung der Erhöhung, hat aber keine konkreten Pläne für eine Reform. Die Linke spricht sich für Spenden statt Erhöhung aus – doch auch hier bleibt es bei symbolischen Forderungen. Die FDP sieht die Erhöhung als systemisch gerechtfertigt an, fordert aber mehr Transparenz. Die Union und die SPD verteidigen das System mit dem Argument, dass die Diäten „attraktiv genug“ sein müssten, um „qualifizierte Köpfe“ zu gewinnen. Die Grünen fordern zwar eine Obergrenze von 10.000 Euro, doch auch hier bleibt es bei kosmetischen Änderungen.

Die wenigen Ausnahmen – etwa Kevin Kühnert von der SPD oder Alice Weidel von der AfD – haben sich zwar öffentlich gegen die Erhöhung ausgesprochen, doch ohne Konsequenzen. Bürgerinitiativen wie „Diäten-Stopp“ oder „Rente statt Privilegien“ fordern Reformen – doch sie haben keine politische Macht. Wirtschaftsverbände wie das DIW oder das IW Köln warnen vor den Folgen der Selbstbedienungsmentalität – doch die Politik hört nicht zu.

Es ist ein trauriges Bild: Eine politische Elite, die sich selbst bedient, während die Bürger die Zeche zahlen. Eine Elite, die über Generationengerechtigkeit spricht – und gleichzeitig ein System der Privilegien aufrechterhält, das seit Jahrzehnten besteht.


Was wirklich passieren müsste: Konkrete Reformvorschläge

Die deutsche Rentenkasse und das System der Politikerprivilegien sind kein Naturgesetz – sie sind politische Entscheidungen. Es gibt konkrete Lösungen, um das System fairer zu gestalten. Doch es braucht den politischen Willen, sie umzusetzen.

Streichung der privilegierten Altersversorgung für Politiker

Nach vier Jahren im Amt sollte es keine Rente mehr geben – stattdessen eine Abfindung von 50 % des letzten Gehalts für fünf Jahre. Nach acht Jahren im Amt sollte es nur noch eine Teilrente von 30 % des letzten Gehalts geben. Und lebenslange Renten sollten komplett abgeschafft werden. Stattdessen sollten Politiker in eine private Altersvorsorge wie jeder andere Arbeitnehmer einzahlen.

Die Pensionshöhe sollte zudem auf maximal 1.500 Euro monatlich begrenzt werden – das entspricht der durchschnittlichen Rente. Jede darüber hinausgehende Leistung wäre ein Privileg, das sich die Politik nicht mehr leisten darf.

Abschaffung des automatischen Diätenerhöhungs-Mechanismus

Jede Erhöhung der Politikergehälter muss neu verhandelt werden – mit Bürgerbeteiligung. Die Anpassung sollte sich nicht automatisch an die Inflation und Lohnentwicklung koppeln, sondern an die wirtschaftliche Lage des Landes. In Krisenzeiten sollte es keine Erhöhung geben.

Zudem sollte es eine Obergrenze für Diäten geben: maximal das Doppelte des Durchschnittseinkommens – also etwa 7.500 Euro brutto. Die Berechnung der Erhöhung muss transparent und nachvollziehbar sein. Jeder Bürger sollte die Möglichkeit haben, die Berechnung zu überprüfen und öffentlich zu diskutieren.

Transparenz bei der Rentenkassen-Nutzung

Jeder Euro, der aus der Rentenkasse umgeleitet wird, muss öffentlich gemacht werden. Es darf keine zweckfremde Nutzung mehr geben – stattdessen muss die Rentenkasse entlastet werden. Der Bundeszuschuss zur Rentenkasse sollte auf mindestens 150 Milliarden Euro pro Jahr erhöht werden, um die Finanzierungslücke zu schließen.

Zudem sollte die gesetzliche Rente gestärkt werden, indem das Rentenniveau auf mindestens 50 % des Durchschnittsentgelts angehoben wird. Wer 45 Beitragsjahre vorweisen kann, sollte Anspruch auf eine Rente haben, die zum Leben reicht – nicht nur auf ein Almosen.

Einführung einer echten Bürgerversicherung

Alle Bürger sollten in die gesetzliche Rente einzahlen – unabhängig von Beruf oder Status. Selbstständige und Freiberufler müssten mindestens 15 % ihres Einkommens in die Rentenkasse einzahlen. Beamte würden ihre Pensionsprivilegien verlieren und in die gesetzliche Rente einzahlen. Und Politiker würden endlich gleich behandelt wie alle anderen Beitragszahler.

Diese Reform wäre ein echter Schritt in Richtung Gerechtigkeit. Sie würde die Rentenkasse entlasten und gleichzeitig die Privilegien der politischen Elite beenden.

Mehr Demokratie wagen: Bürgerräte und Volksabstimmungen

Jede Diätenerhöhung sollte durch einen Bürgerrat bestätigt werden. Reformen der Rentenkasse sollten per Volksabstimmung beschlossen werden. Und alle Politikergehälter und Pensionsansprüche sollten in Echtzeit online einsehbar sein – ohne Ausnahmen.

Die Bürger müssen mehr Mitsprache erhalten. Sie müssen die Möglichkeit haben, über die Gehälter ihrer Politiker abzustimmen – und über die Verwendung der Gelder aus der Rentenkasse. Nur so kann das Vertrauen in die Politik zurückgewonnen werden.


Ein System, das sich selbst belohnt – und die Bürger bestraft

Die deutsche Rentenkasse 2026 ist ein Bankrottmodell. Ein System, das Jahr für Jahr Milliarden an Steuergeldern verschlingt, um eine kleine Elite zu finanzieren, während Millionen Arbeitnehmer mit leeren Händen dastehen. Ein System, in dem Politiker sich nach vier Jahren im Amt eine lebenslange Rente sichern, während normale Bürger 45 Jahre arbeiten müssen, um überhaupt Anspruch auf eine minimale Altersversorgung zu haben.

Die geplante Diätenerhöhung 2026 ist dabei nur das sichtbare Symbol einer tiefen Ungerechtigkeit. Sie zeigt, wie sehr sich die politische Klasse von der Realität entfernt hat – und wie wenig sie bereit ist, an den eigenen Privilegien zu rütteln.

Doch es gibt einen Ausweg:

Die Politik muss endlich aufhören, sich selbst zu bedienen. Die Rentenkasse muss von zweckfremder Nutzung befreit werden. Die Bürger müssen mehr Mitsprache erhalten. Und es braucht eine echte Reform – nicht nur kosmetische Änderungen.

Die Frage ist nicht, ob sich etwas ändern muss – sondern wann. Und ob die Politik den Mut hat, das System zu reformieren, bevor es endgültig zusammenbricht.

Der Vatertag – oder: Wie wir Männer uns selbst belohnen

Endlich ist er da, der Vatertag! Der einzige Feiertag, bei dem man offiziell betrunken sein darf – egal ob man Kinder hat oder nicht. Ob als stolzer Vater, der seine Vaterrolle zelebriert, oder als kinderloser Held, der einfach nur eine Ausrede braucht, um mal wieder alles zu vergessen: Hauptsache, die Biervorräte sind leer und die Erinnerungen an den Tag verschwommen.

Also: Prost an alle, die heute den Tag in vollen Zügen genießen – möge euer Kater morgen nicht zu hart sein. Und falls nicht: Keine Sorge, nächstes Jahr ist der Vatertag wieder da. 🍻

Ein Jahr Friedrich Merz: Wie man ein Land in Rekordzeit gegen sich aufbringt – Eine Hommage an Deutschlands neuen Lieblings-Jammerlappen

Liebe Leserinnen und Leser, herzlichen Glückwunsch! Wir haben es geschafft – wir haben es tatsächlich geschafft, ein ganzes Jahr mit Friedrich Merz als Bundeskanzler zu überleben. Ein Jahr, in dem Deutschland nicht nur wirtschaftlich, sondern auch rhetorisch an die Wand gefahren wurde. Ein Jahr, in dem wir gelernt haben, dass man auch ohne Charisma, ohne Empathie und mit einer Portion Selbstmitleid, die selbst einen Teenager in der Pubertät beschämen würde, ganz oben landen kann. Und das, obwohl er im ersten Wahlgang noch grandios scheiterte – aber hey, wer braucht schon demokratische Legitimation, wenn man stattdessen eine gesunde Portion Arroganz mitbringt?

„Ich arbeite sooo schwer!“ – Die Kunst des öffentlichen Selbstmitleids

Friedrich Merz hat in den letzten zwölf Monaten bewiesen, dass man auch ohne konkrete Erfolge glänzen kann – solange man nur laut genug jammert. Sein größter Triumph? Die Erkenntnis, dass Arbeit nicht nur aus acht Stunden besteht, sondern aus… Moment mal, was hat er noch gleich gesagt? Ach ja: „Die meisten Menschen arbeiten nur acht Stunden am Tag – das ist ja nur ein Drittel!“

Wow. Ein Drittel. Wer hätte gedacht, dass die 40-Stunden-Woche plötzlich eine Teilzeitbeschäftigung ist? Vielleicht sollte Merz mal einen Tag im Einzelhandel, in der Pflege oder auf dem Bau verbringen – dann würde er merken, dass acht Stunden manchmal wie achtzig wirken. Aber nein, stattdessen sitzt er in teuren Anzügen in noch teureren Büros und stöhnt darüber, wie anstrengend es ist, Deutschland zu regieren. Dabei hat er doch nur eines wirklich gut gemacht: sich selbst zum Opfer stilisieren.

„Die Kunst der schroffen Kommunikation – oder: Wie man ein Land spaltet, ohne es zu merken“

Merz’ Kommunikationsstil ist so subtil wie ein Presslufthammer in einer Porzellanfabrik. Ob er nun Klimaproteste als „kindische Spielchen“ abtat, Arbeitslose als „faul“ bezeichnete oder Rentnern erklärte, sie sollten „froh sein, dass sie überhaupt noch etwas bekommen“ – der Mann hat ein Talent dafür, Menschen gegen sich aufzubringen. Und das Schönste? Er merkt es nicht einmal.

Sein größter Coup war wohl die Aussage, dass „die Bürger endlich verstehen müssen, dass sie nicht mehr so leben können wie bisher“. Danke, Friedrich, für diese bahnbrechende Erkenntnis! Wer hätte gedacht, dass Inflation, Energiekrise und soziale Ungleichheit die Menschen unzufrieden machen? Aber keine Sorge – Merz hat die Lösung: einfach noch mehr sparen, noch mehr arbeiten und vor allem: den Mund halten.

„Die Wirtschaft? Läuft! (Irgendwie.)“

Natürlich hat Merz auch Erfolge vorzuweisen. Zum Beispiel die Rekordarbeitslosigkeit, die explodierenden Mieten und die Tatsache, dass Deutschland mittlerweile in Sachen Digitalisierung hinter Estland und Ruanda liegt. Aber hey, wenigstens hat er die Steuern für Unternehmen gesenkt – was nützt es, wenn die Bürger kein Geld mehr haben, um überhaupt etwas zu kaufen?

Sein Meisterstück war jedoch die Aussage, dass „die Deutschen einfach mal wieder mehr leisten müssen“. Ja, Friedrich, wir verstehen: Du hast dein ganzes Leben lang hart gearbeitet – und zwar daran, dich selbst zu inszenieren. Aber vielleicht solltest du mal erklären, warum dein „Leistungsprinzip“ dazu führt, dass immer mehr Menschen trotz Vollzeitjob auf Sozialleistungen angewiesen sind.

Fazit: Ein Jahr Merz – und wir sind alle ein bisschen dümmer geworden

Friedrich Merz hat in einem Jahr geschafft, was viele für unmöglich hielten: Er hat die Politik so unattraktiv gemacht, dass selbst die größten Zyniker unter uns manchmal sehnsüchtig an die Zeiten zurückdenken, als Angela Merkel noch mit ihrer „Alternativlosigkeit“ regierte. Merz hat bewiesen, dass man auch ohne Visionen, ohne Mitgefühl und mit einer Portion Selbstgerechtigkeit, die ihresgleichen sucht, Kanzler werden kann.

Und das Beste? Er ist noch lange nicht fertig. Also schnallt euch an, liebe Mitbürger – das nächste Jahr wird mindestens genauso unterhaltsam. Oder wie Merz sagen würde: „Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt!“